Als Franz zum Kaiser wurde

Shownotes

Kärnten unplugged – Folge 1: Zwei Kaiser im Gespräch

Zum Auftakt von kärnten.unplugged, dem Podcast des Landes Kärnten, trifft Gastgeberin Claudia Grabner auf zwei Persönlichkeiten, die Kärnten geprägt haben – jeder auf seine Weise: Ski-Legende Franz Klammer und Landeshauptmann Peter Kaiser.

50 Jahre nach seinem legendären Olympiasieg am 5. Februar 1976 blickt Franz Klammer auf jene 1:45,73 Minuten zurück, die **Sportgeschichte **geschrieben haben. Er spricht über

  • Mut
  • Risiko
  • Selbstvertrauen

– und warum er am entscheidenden Tag auf sein **Bauchgefühl **hörte. Peter Kaiser erinnert sich an das Mitfiebern als 17-Jähriger und zieht Parallelen zwischen Spitzensport und Politik: Wie geht man mit **Erwartungsdruck **um? Wann braucht es Entschlossenheit, wann Besonnenheit?

Im Gespräch geht es um große Siege und schwierige Momente, um Selbstzweifel und Comebacks, um Freundschaften über Konkurrenz hinweg – und um die Frage, was echte Größe ausmacht. Beide erzählen, wie wichtig Authentizität, Herkunft und Bodenständigkeit sind, wenn man im Rampenlicht steht.

Ein ehrlicher, persönlicher und inspirierender Austausch über Verantwortung, Leidenschaft und die tiefe Verbundenheit mit Kärnten.

Jetzt reinhören in die Premiere von Kärnten unplugged.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Intro Politik und Persönlichkeiten Gespräche ohne Filter Kärnten am Plakat der Podcast.

00:00:08: Sprecher 2 Hallo und herzlich willkommen zu kärnten.unplugged, dem neuen Podcast des Landes Kärnten. Folge eins und die Premiere könnte nicht besser sein. Es sind zwei Kaiser, die diesen Auftakt des Podcast zu etwas ganz Besonderem machen. Und das unplugged. Unverfälscht, ehrlich. Echt. Vor dem Mikro darf ich begrüßen Ski-Kaiser Franz Klammer.

00:00:36: Sprecher 2 Und Landeskaiser Landeshauptmann Peter Kaiser.

00:00:40: Sprecher 1 Herzlich willkommen!

00:00:41: Sprecher 2 Mein Name ist Claudia Grabner. Ich leite die Landeskommunikation des Landes Kärnten. Tatsächlich verbindet unsere beiden Gäste mehr als der Kaiser-Name. Was das ist, das wollen wir jetzt, neben vielen anderen Sachen unplugged, erfahren. Ich würde vorschlagen, wir halten es nach dem Vorbild Franz Klammer. Verlieren keine Sekunde und stürzen uns wild entschlossen und wagemutig ins Rennen und ins Gespräch. Ja.

00:01:12: Sprecher 2 Herr Klammer 1 Minute 45 Sekunden. 73/100. Das war die Zeit, mit der sie sich genau heute vor 50 Jahren, am 5. Februar 1976, auf den Kaiserthron katapultiert haben. Es war ein wirklich spektakulärer Ritt. Der Nervenkitzel war nicht zu überbieten, mit dem Sie sich olympisches Gold in der Abfahrt geholt haben. Welch ein Moment, Diese 1:45,73. Steckt Ihnen heute, 50 Jahre später, noch in den Knochen?

00:01:50: Sprecher 1 Na ja, 50 Jahre später, kommt mir vor, als ob es gestern gewesen wäre. Also, ich erinnere mich fast an die ganze Abfahrt. Eine Passage, wo es mir den Schie verfangen und mir hinten auf den Buckel hinaufgehaut hat, weil ich eine Welle nicht gesehen habe, die habe ich vergesesen. Aber sonst weiß ich alles.

00:02:13: Sprecher 2 Herr Landeshauptmann, Sie waren damals 17 Jahre. Können Sie sich noch erinnern, wie und wo Sie diesen 5. Februar 76, ungefähr 12:45 erlebt haben?

00:02:25: Sprecher 1 Ich weiß das noch ganz genau. Wir waren daheim in unserer Wohnküche mit meinem besten Freund, dem Joe, und haben mitgefiebert. Und ich gestehe dir, Franz, ich hab bei der Zwischenzeit, als Bernhard Russi noch schneller war, fast schon Angst gehabt, dass du es nicht schaffst. Aber du hast mich einmal mehr eines besseren belehrt und wir sind gehüpft. Und ich gestehe, wir haben damals für 17-jährige schön gefeiert.

00:02:48: Sprecher 1 Also ich hab in der Zwischenzeit Zweifel, ob das jetzt zu wenig ist. Dann haben wir nämlich im unteren Teil dann wirklich die Linie geändert. Ich bin in den späten. Ich bin immer eng vorn im Training und bin jedes Mal langsamer. Wann und wo und im Rennen bin dann hinkommen macht jetzt schon vorher, nachher was ganz besonderes, jetzt frei ganz auffe am Zaun zu üben.

00:03:11: Sprecher 1 Und dann hab ich schon manches und das war dann die perfekte Kurven und da hab ich dann die Zeit gegenüber uns ja sehr gut, hab ich bis heute nicht gewusst. Freut mir umso mehr. Aber jetzt weiß es ganz Kärnten.

00:03:24: Sprecher 2 Franz Klammer ist Sie haben gesagt, Sie haben gewusst, entweder gewinne ich, oder es haut mich auf die Goschen. Das heißt, Sie haben alles riskiert. Muss man so ein furchtloser, wilder Hund sein? Sie sind ja auch genannt worden, der wilde Hund von Kärnten. Also muss man so ein wilder Hund sein, damit man erfolgreich ist.

00:03:42: Sprecher 1 Mehr Wild schon, aber zur richtigen Zeit. Man muss schon a bissl dressieren. Man muss wissen, wo man riskieren kann, wo man nicht riskieren kann. Aber ich war so am Start, um mit Nummer 15 den wir Familie Katastrophe. Eigentlich wurde nun mal drei Hauben der STANDARD Uschi Cup. Und da hab ich dann zwischendurch schon gezweifelt in der ganzen Situation, weil im Training war Jo, bin nie besser gefallen und der Husky war so weit voraus.

00:04:06: Sprecher 1 Rosi Bestzeit und Daniel Arnold Sekunden hinten. Dann kommt endlich der blanke Mut. Na ja, jetzt kann ich schlafen und so als wäre ich dann in den Start eingegangen bin, hab ich gewusst ich bin das Rennen wir die stecken drüber getan habe ich bin das Rennen. Es gibt nur zwei Sachen pflegen und Erster werden weil wenn du als Favorit hinweist und Angst vor der Niederlage ist das Schlimmste, dass vom Neid der 400 bis jetzt konnte was passieren keine deutsche das.

00:04:31: Sprecher 1 Also ich hab da wirklich viel riskiert teilweise Forster viel zu viel und deshalb ist ja der Lauf so dramatisch ausgefallen.

00:04:40: Sprecher 2 Apropos viel riskieren, Herr Landeshauptmann, wie viel muss man riskieren Und wie wild und furchtlos muss man sein, damit man in der Politik nach oben kommt und damit man sich über Jahrzehnte oben hält?

00:04:54: Sprecher 1 Ich glaube, man kennt mich. So wird es das Wild sein, zumindestens in meinem zweiten Lebensabschnitt eher weniger. Zutage getreten ist. Ich war sehr engagiert und immer von dem, was ich tue relativ überzeugt in meinen Use Team, habe aber auch gemerkt, dass manchmal Ruhe zuhören können, die besseren Attribute sind, um das ein oder andere zu erreichen, zumindestens in der Politik.

00:05:18: Sprecher 1 Bin froh, dass der Franz weitaus engagierter und wilder waren als der mit meiner Ruhe. Hätte wahrscheinlich damals den Rusty die Goldene überlassen.

00:05:27: Sprecher 2 Äh, Franz Klammer. Sie selbst waren damals 22 Jahre jung, also wirklich noch ein junger Bursche. Sie haben schon in der Vorsaison den Abfahrtsweltcup gewonnen und kamen auch in diesem Olympiawinter. Die Abfahrt dominiert. Sie haben damals schon die Abfahrten in Madonna, die Campilla Wengen und Kitzbühel gewonnen. Das heißt, die Erwartung war eine riesengroße als ganz Österreich von Ihnen hat von Ihnen erwartet, da Franz holt Gold.

00:05:57: Sprecher 2 Wie hält man diesen Druck stand?

00:06:00: Sprecher 1 Mehr in Indem man die Außenwelt da einfach blockiert. Joker Zeitung lesen und Fernsehen schaut er gar nix. Also wie verstehst enNet wie heute durch die ganzen Rennfahrer mit Mutti, mit Social Media, mit den ganzen Zirkus umgehen und und und. Da ist eben wirklich eingepegelt in dem Sinn und haben wir auf das einfach wirklich gut konzentrieren können. Und ich hab den ganzen Hype, aber ob wirklich mit mitkriegt, das hat mir so nicht interessiert.

00:06:29: Sprecher 1 Und dann war er doch in der Lage, mir nur auf das Rennen zu konzentrieren. Und am Vortag war doch die Eröffnung und dabei Fahnenträger und das war Familie. Gelungene Abwechslung. Mal was anders mit mir denken, auf die Sekunden, auf die Zehntel und wo wir verloren und wo kann da noch mal schauen. Und da bin ich einiger, hab ich genossen, mit großem Stolz die österreichische Fahne getragen.

00:06:51: Sprecher 1 Also das war schon ein sehr schöner, bewegender Moment.

00:06:56: Sprecher 2 Herr Kaiser, was war denn der größte politische Druck in Ihrer bisherigen Laufbahn?

00:07:04: Sprecher 1 Es gibt oftmals, dass man weiß, jetzt muss man etwas bringen, ob es jetzt Wahlen sind etc. Aber die größte Herausforderung bei mir war, als ich Parteivorsitzender 2010 wurde. Man hat erwartet, dass jetzt endlich dieser Dauerstreit innerhalb der SPÖ beendet wird. Das ist mir dann Gott sei Dank gelungen.

00:07:25: Sprecher 2 Franz Klammer ist die Wange quasi einem Doppeldruck ausgesetzt. Auf der einen Seite die Erwartung der ganzen Nation, auf der anderen Seite hat aber auch Ihr Ausrüster Fischer Druck auf sie ausgeübt. Sie sollten nämlich genau zu Olympia Abfahrt erstmals den Revolutionären Block Ski fahren. Und da haben Sie aber auf Ihr Bauchgefühl gehört Sie haben darauf bestanden, mit Ihrem bewährten Ski, dem C4, zu fahren.

00:07:52: Sprecher 2 Wie schwer war es da, dass Sie sich mit Ihrem Bauchgefühl durchsetzen konnten?

00:07:58: Sprecher 1 Na ja, ich war ja mit drei Fotokopien von mir selber druckreif. Ich habe das messen können, egal, was man sagt. Favoritin, was unter Bündnistreue ist. Und du bist zu dem Zeitpunkt der Beste, der es gibt. Und du gehst dann das wichtigste Rennen. Und das wäre für mich eine riesen Riesenenttäuschung gewesen. Aber zum Ski Es war eigentlich nicht also schon nicht die Innovation, die Name, sondern beim Starter Man Jakob mit den haben wir fast alle.

00:08:26: Sprecher 1 Wenn ich ohne und auf den habe vertraut und wenn der am Start um ging. Ich habe gewusst, der Jesus vielleicht wäre sogar besser gewesen, es war ja nicht aber so ich habe dann den Opferstock schon mit den immer vorn bin und die haben einfach auf mei Basis vertraut. Und deshalb bin ich mit den Fahrern. Aber ich bin am Vortag mit Fischer noch etner geschockt.

00:08:47: Sprecher 1 Du musst vorn wie mit Bitte kannst mir gerne holen Und dann habe ich noch die Startnummer und Verlosung. Hab geklickt, dann haben wir Nummer 15, der Ingenieur kommt, einer der Steuerk Startnummer Verlosung ist manchmal so wie Nummer drei, weil er hat so genau funktioniert auch die wir Nachricht wer 15 ist die größten Katastrophen Nummer besetzt muss ja oben am Start warten.

00:09:11: Sprecher 1 Anders als miterleben, was die Ordner gebucht haben. Aber wie gesagt und dann bin ich gegangen. Bin zu meinem Servicemann Helmut ist der Ski schon fertig hergerichtet. Okay, sie hat sich dann heute mit den Zimmernummer war's ja nie genau war nicht weg. Kommt er dann?

00:09:30: Sprecher 2 An und hat dann vom Fischer wahrscheinlich keine Konsequenzen geben, weil sie sowieso Goldkontakte heute nicht.

00:09:36: Sprecher 1 Das war seit Livorno und das hat halt einfach gepasst. Das war das Wichtigste, dass der Sieg her hat.

00:09:41: Sprecher 2 Messen Man hatte auch in der Politik Berater, Spindoktoren, Experten, auf die man hören sollte. Hat es in Ihrer politischen Laufbahn schon einmal als Situation gegeben, wo Sie entgegen den ausdrücklichen Ratschlägen von Ihren Beratern Spindoktoren auf ihr Bauchgefühl gehört haben?

00:10:01: Sprecher 1 Unzählige, wahrscheinlich aber ich habe eigentlich bei wichtigen Themen immer so, dass sie mit einem Team von sehr vertrauten Leuten und wir wechselseitig wissen, wie wir ticken, Mich auseinandersetze. Und ich nehme immer gern gute Aspekte an, weil vor einem selber ist man in der Lage, alles zu sehen. Und wenn von außen mal eine Wahrnehmung kommt, die man so nicht berücksichtigt hat, dann fällt kein Stein aus der Krone, wenn man dann das mit übernimmt.

00:10:28: Sprecher 1 Aber ich habe an und für sich ein recht gutes Bauchgefühl jemanden belangen. Habe auch Momente erlebt, wo mir das auch völlig getrogen hat, wo ich ganz einfach zu wenig nachgedacht habe und auch ziemliche Fehler gemacht hat. Aber das passiert wahrscheinlich allen, auch vielen, die heute diesen Podcast zu hören.

00:10:47: Sprecher 2 Eine Frage an beide Welche sportliche oder politische Entscheidung war für Sie persönlich die schwierigste?

00:10:56: Sprecher 1 Um?

00:10:59: Sprecher 1 Eigentlich gar keine. Es war leicht Anfangen zum Skifahren. Ja, mit 14, mit 15 besten mit 14 anfangen mit 15. Habe gewusst, über Skifahrer, über Skirennfahrer. Das ist natürlich so weit geht ja haben mir nie gedacht. Und dann das Aufhören war relativ einfach. Bin am Start gestanden, unter Humbug, schalte Macht. Habe nichts mehr verloren. Wie Novak fahren in die Magersucht in Aspen 1985 und habe auf Cap immer.

00:11:29: Sprecher 1 Das wird viel schwieriger werden, weil das Rennfahren war vorgegeben nie und das war das die schönste Zeit im Leben und am Start zu stehen. Sie sehen, dass es gibt. Dann ja schon so ein Buch und Sensation im Leben, das kann man sich nicht vorstellen, dass es auch harmlos aus. Aber ich habe nie zurückschaut, nicht für keine Ambitionen besonders.

00:11:52: Sprecher 1 Simon Also es ist euch gleich ganz bewusst. Das Schwierigste war wahrscheinlich ganz. Es gibt wahrscheinlich sehr, sehr viele schwierige Situationen, sehr viele. Und oftmals waren die Situationen bei Hypo hätte bei der Abwicklung vor allem als das erste Angebot gescheitert ist und wir wirklich knapp vor einer Situation waren, die Kärnten handlungsunfähig gemacht hätte. Persönlich war es für mich sehr, sehr schwierig und als ich für meine Freundinnen und Freunde treten musste in der Kärntner Tageszeitung und dass der Verkauf angestanden ist, das war Momente, die wir auch heute noch in Erinnerung bleiben.

00:12:29: Sprecher 1 Aber wir haben sie mit viel Schmerz trotzdem geschafft zu bewältigen. Aber danke, Franz, dass wir an deine Worte jetzt denken und diese Passage mir heranholen, wenn es bei mir so weit sein wird von einem Tag auf den anderen, und die wir halt im Unterschied zu dir nicht als strahlender Sieger Ich werde Zeit Millionär werden. Also das glaubst dadurch, dass du mehr Zeit haben, wir hier.

00:12:51: Sprecher 3 Ist es.

00:12:52: Sprecher 1 So leicht geht es in den Zeitraum.

00:12:55: Sprecher 2 Noch einmal zurück zum Loch Ski. Das war das zentrale Element des Hollywoodfilms, den man über ihr Leben gedreht hat. Wie war das denn, wenn man sich selbst in einem Film dargestellt sieht?

00:13:10: Sprecher 1 Sehr komisch. Ich schaue mir selber gar nicht so gerne an bei Interviews und so etc. Und dann der Film strahlt sie heute war über mich und und über Olympia. Und so ähnlich bin ich sehr froh, dass es hatte viele Projekte geben, die heute seine Chronologie gemacht haben. So von Vom Bahnhof zum Olympiasieger. Und ich wurde eigentlich diese Wochen in Innsbruck, der sehr intensiv war in und um und dann irgendwie haben und die haben das sehr, sehr gut zum gebraucht.

00:13:41: Sprecher 1 Ja, ich habe mit dir sehr viele Gespräche geführt. Mit die Schauspieler haben wir Gespräche geführt, DVD und so. Und ich glaube, das haben sie sehr gut gebraucht. Aber dann sitzt du da. Aha, doch der da und da spürt die. Und das war, denke ich, da komme ich im Moment.

00:13:56: Sprecher 2 Herr Landis, hat man im Unterschied zu Franz Klammer haben Sie noch keinen Hollywood Film, sollte einmal Ihr Leben verfilmt werden. Den wünschen Sie sich denn als Schauspieler, als Ihren Darsteller?

00:14:09: Sprecher 1 Ich habe sogar mit Ihnen darüber gesprochen. Das war vor zwei Jahren, als seine Gattin bei uns in Ihrer Stellenwert. Das ist der junge Grant gewesen und mir ganz wohlmeinende Amsterdam. Und er schaue mir ein klein wenig ähnlich. Also sollte es unwahrscheinlicher Weise dazu kommen, dann soll es dahin grenzen. Ja, gute Wahl. Eine sehr guter Freund von mir, der Jugend zum Beispiel.

00:14:33: Sprecher 1 Und ein Manager. Ja, also da kann ich schon vermitteln, wir spielen Golf zusammen in Schottland oft ja.

00:14:42: Sprecher 2 Franz was war denn Ihr Lebenstraum ist Ich gehe einmal davon aus, als Sie haben gesagt, mit 15 Jahren war für Sie klar Ich werde abseits Superstar. Und dann liegt es auf der Hand, dass dann der Lebenstraum ist, Olympiasieger zu werden. Wenn das der Traum gewesen ist, dann haben Sie sich diesen Traum schon mit 22 Jahren erfüllt. Was kann denn da noch kommen?

00:15:06: Sprecher 1 AM Sehr viel. Ich habe dann noch, wenn viele Training fahren waren, noch sehr, sehr erfolgreich. Es geht ja eigentlich nicht da. Es geht schon am Spielen in eins zwei war, aber es ist nicht, dass ich schon alles erreicht habe. Es geht einfach, wenn man in der Lage ist und man in dem Land selber beweisen seinen Anspruch, der Spaß an der Sache und desto schneller wir wieder an und das macht schon was aus.

00:15:32: Sprecher 1 Also mein Lebenstraum war Skifahren, das natürlich zu so weit kommen wir, dass das, was in der opfert über viele Jahre dominierend war, dass mein Lieblings meine Lieblingssport, weil immer wieder gesagt unser aller muss früh aufstehen und das sind so Idole im Wege weg, um bei und für der opfert das ist Freiheit der Kunst nie so richtig laufen.

00:15:54: Sprecher 3 Lassen.

00:15:55: Sprecher 1 Und deshalb bin ich dann richtig zum Opfer bin ich komme war es der Technik von Slalom und Riesenslalom?

00:16:01: Sprecher 2 Ja, Herr Landeshauptmann, Sie waren, wie schon gesagt, 17 Jahre alt, sind damals vor der Matura gestanden und haben sich schon politisch betätigt in der jungen Generation. Was war denn damals Ihr Lebenstraum und Ihre Vorstellung vom Leben?

00:16:18: Sprecher 1 Na, ich habe eigentlich nie so in Richtung Karriere oder was gedacht, sondern ich wollte damals zuerst einmal Bundesheer und dann studieren, wollte Jus in Graz machen und nebenbei in der Landesregierung arbeiten, weil ich das Angebot hatte. Gekommen ist es anders. Studienrechtsreform Ich habe kein kleines Latinum gehabt, hab dann nur gearbeitet, weiter Politik gemacht und dann nebenbei an der Klagenfurter Universität studiert.

00:16:45: Sprecher 1 Und. Träume oder so Abschnitte sie vorher planen hab ich nie gehabt. Bin auch in die Situation gekommen, dass ich in meinem 50. Lebensjahr eigentlich meine Lebensplanung und meine berufliche Karriere von einem Tag auf dem anderen ändern musste, weil ich in die Kärntner Landesregierung quasi ge gegangen bin und da immer Berufsverbot. Auf einmal hat sich mit 50 ein neues Leben aufgetan.

00:17:09: Sprecher 2 Spannend aber war es jetzt rückblickend das Leben, das sie beruflich erfüllt hat?

00:17:16: Sprecher 1 Ja, das Berufliches und das gar nicht einmal das allein Bestimmende ist. Es geht darum, so etwas wie eine gewisse innere Ausgewogenheit Menschen um sich zu haben, die man gerne hat und im Sinne der Gemeinschaft das eine oder andere zu erreichen. Es waren keine Weltcupsiege, keine Olympiasiege. Dabei, aber es seien viele Momente gewesen, wo ich das Gefühl gehabt hat, da hast du jetzt jemanden einer Gemeinschaft etcetera helfen können.

00:17:42: Sprecher 1 Und das ist etwas, was für mich immer zu den schönsten Momenten gehört.

00:17:47: Sprecher 2 Franz Klammer Sie haben ja einen richtigen Klammer Hype ausgelöst. Eine Klammer an Ihnen? Ja, Sie haben viermal in Folge den Abfahrtsweltcup geholt, 1975 767778. Sie sind eine Symbolfigur geworden. Wie schafft man es, als Kaiser Franz, der Kärntner Bub zu bleiben?

00:18:10: Sprecher 1 Einfach so bleiben, wie man ist? Ja, bin auch schneller Skifahrer gewesen, aber bin halt zu den Zeitpunkt wirklich der Schnellste gewesen. Aber das ist kein Grund abzuheben, sondern einfach ganz normal der Dinge weiterzumachen. Und dann war natürlich schon die Familie dahinter, die die Mooswald Familie war schon immer Anlaufpunkt, wenn es irgendwo anzuklopfen ist oder egal. Gut gelaufen wenn er ankommt.

00:18:42: Sprecher 1 Bin bei heutigen war der Franz und und das hat mir schon oft den eigentlich.

00:18:49: Sprecher 2 Man sieht in der Politik, dass es nicht jedem Politiker gelingt am Boden zu bleiben. Was ist Ihr Rezept geerdet zu sein?

00:19:00: Sprecher 1 Ich bin da weit, muss Dörfer also mit Moos wird immer Weltmeister. Und wenn man in einer Siedlung aufgewachsen ist, sozialisiert ist, wenn man gesehen hat, was die eigene Mutter geschafft hat, nachdem mein Vater früh gestorben ist, nämlich als Reinigungsfrau, uns durchzubringen, dann weiß man, woher man kommt und das vergisst man nicht. Und bin halt noch immer ein Weltmeister.

00:19:22: Sprecher 2 Wenn wir mal so sehr in der Öffentlichkeit steht, dann ist man natürlich ein Vorbild. Gibt es da einen Moment, wo dieses Vorbild sein müssen zu einer Last wird oder zu einer Bürde? Wird?

00:19:34: Sprecher 1 Von meiner Seite her eigentlich nicht, Wally. Auch diese Vorbildfunktion, die man manchen zuschreibt, das Belastungen finde, sondern ja, ich sag es ganz offen eher als Kompliment. Und einem solchen Anspruch zu entsprechen, das ist glaube ich auch innere Ordnung, völlig egal in welcher Profession oder Situation man ist. Da kann eigentlich nur beipflichten. Es macht mir eigentlich sehr stolz, dass ich viel Jugendliche, auch Erwachsene, inspiriert hab mit meinen Schiffern.

00:20:08: Sprecher 1 Das ist ja abgetrieben. Fehler am Anfang war mir schizophren und es gibt auch sehr viele Geschäftsleute, speziell in Amerika, die Scharen von wichtigen Geschäftstermin meinen Abfahrtslauf haben, damit sie so richtig auf Katzen und somit Sänger. Mit Mut kann man einigen mit Risiko kommen viel erreichen und und sondern das ist immer sehr zufrieden und das macht mir sehr stolz, dass sie ja doch so was als Angebot habe.

00:20:35: Sprecher 2 Noch einmal zurück zu dem historischen Olympiasieg. Dazu gibt es ja unzählige Dokumentationen und ein Aspekt, der mich persönlich immer sehr berührt hat, war Ihre Beziehung. Franz Klammer zu Bernhard Rose Er ist ja wirklich von einem Rivalen und Konkurrenten zu einem Freund geworden. Sie selbst hat gesagt Ich habe am Patscherkofel nicht nur Silber gewonnen, sondern einen Freund. Wie tief geht denn so was?

00:21:03: Sprecher 2 Als.

00:21:05: Sprecher 1 Da Schmuck war eigentlich sehr stolz, dass sie mit vielen Männer, Konkurrenten oder Mitbewerber, Mitstreiter, Feinde waren sehen mit den hochkam in Hose mit der Schwester. Also unter uns Rennfahrer gibt es ja kein Schweizer gibt es keinen Italiener, sondern wir sind eine verschworene Gemeinschaft. Das wird man von der Presse und den ist stolz auf die Österreicher, die Italiener auf Italien.

00:21:28: Sprecher 1 Das ist ja ganz normal. Von den lebt auch der Sport. Ist ja ganz logisch. Aber wir haben auch schon vorher oft beim Besichtigen die Linie ausgetauscht Wo warst du da? Und schon so folgt als Schau, es war nicht so, dass man mit denen würde nichts zu tun haben und das ist erst dann entstanden. Es hat sich einfach so im Laufe der Zeit entwickelt und wenn es provinziell war, wieder Bernhard Herkommen ist also ich glaube, mit David Wyss kennen hätte er es cool mit seiner ehrlichen Gratulation immer ganz bewegt von dem, was sie gemacht hätte, von irrsinniger Größe.

00:22:03: Sprecher 2 Kann's in der Politik das geben, das es einem Konkurrenten ein Freund wird.

00:22:09: Sprecher 1 Freilich, ich habe sehr viele Freunde, auch bei Mandatar innen, Mandataren in anderen Parteien und ich schätze diese Freundschaften auch sehr. Für mich ist eines wichtig, im Politischen gesprochen innerhalb des Demokratiebogens zu sein. Ich respektiere andere Meinungen, andere Grundwerte, Grundsätze. Aber das Demokratische, das für Menschen und für das Miteinander, das muss da sein. Und wenn ich nur daran denke, an die erste Dreierkoalition.

00:22:38: Sprecher 1 Als ich damals Landeshauptmann wurde. Ich war sehr gut befreundet mit Wolfgang Wagner, über sehr gut befreundet, bis heute noch sehr eng mit beiden, auch mit Rolf Holub. Wir waren sogar zu dritt mit unseren Partnerinnen öfters auf Kaffee, Kuchen, manchmal auch ein Bier.

00:22:55: Sprecher 2 Haben Sie noch Kontakt zu Bernhard Rose?

00:22:57: Sprecher 1 Sehr viel.

00:23:01: Sprecher 1 Das ist. Wir treffen uns sehr oft und so muss man manchmal Golf spielen. Und es gibt Veranstaltungen, wo man sich da so trifft. Was es für einen drinnen wird. Mein Glauben hat es immer dabei. Und dann gibt es so manche so legenden Rennen, wobei das Rennen von ihm und meins ist. Es Wertung hinter rein formal nicht so viel, aber es ist irgendwann wird das dann zu anstrengend.

00:23:30: Sprecher 2 Als Sie haben zu meiner vollkommenen Überraschung einmal gesagt Bernhard Russe ist der beste Pfarrer aller Zeiten. Das sind doch eindeutig Sie.

00:23:40: Sprecher 1 Weil er war vielleicht der Schnellste. Er hat seit Jahren aber war der Bernhard deshalb technisch und und es hat gewisse Passagen geben springen zum Beispiel ich habe nie kennen benehmen so daherkommende Ski und und und usw die haben müssen immer nur schauen was sie rüberkommen. Der Bernhard elegant vor gesprungen und wenn er hat immer euch gebastelt bin mir Sehenswürdigkeit laufen aber schön ist dann halt zur besseren Welt als Stadt im Verhältnis zum Bernhard bei ihm habe ich sage immer im Nachhinein ich habe den Leuten zu gewunken somit die Hand war man muss den Hügel von eigentlich selber.

00:24:17: Sprecher 2 Wenn man so erfolgreich ist, hat man plötzlich hunderte Freunde. Wie schwer ist es da, zwischen Freund und Freund unter Anführungszeichen zu unterscheiden? Dann sind sie Deutschland. Er mal richtig eingefahren.

00:24:30: Sprecher 1 Na eigentlich nett. Wäre. Freunde oder Freundinnen, das spürt man eigentlich vom Gefühl her. Da ist nicht immer die Ratio, der Kopf, der Verstand. Da, sondern man spürt es in Situationen, man spürt es in Momenten, man spürt es. Vor allem dann, wenn man längere Zeit auch zusammen ist oder etwas gemeinsam bewältigt. Sport, sonstige Dinge. Also eine große Enttäuschung, was Freundschaften betrifft, ist mir erfreulicherweise erspart geblieben.

00:25:00: Sprecher 2 Und bei Ihnen?

00:25:01: Sprecher 1 Kann ja schon, also ist mehr ist mir nicht passiert. Das kann aber ich bin eigentlich eher. Die schlechten Sachen kann ich sowieso super verdrängen.

00:25:13: Sprecher 3 Oder.

00:25:14: Sprecher 1 Ich bleibe.

00:25:16: Sprecher 3 Ja Jahre.

00:25:17: Sprecher 2 Apropos schlechte Zeiten Sie haben mir wirklich in den 1970 er Jahren also ungemeine schon fast Hysterie ausgelöst. Und dann ist die Zeit gekommen, Anfang der 80er Jahre. Das ist dann immer so super gelaufen, bissl eine Flaute. Trotzdem haben sie sich zurückgekämpft und haben dann 1983 das fünfte Mal den Abfahrtsweltcup geholt. Wie haben Sie sich da wieder ganz nach vorne gepusht?

00:25:44: Sprecher 2 Wie haben Sie sich motiviert? Haben Sie dann an einen Psychologen, an Coach gehabt? Hat das es damals schon gegeben?

00:25:52: Sprecher 1 Da hat es einen gegeben. Also man hat immer versucht, es einzuschleichen, den Herrn selber, der da war dann bei uns drinnen oder gestern, um die haben wir ihn eigentlich sehr gestärkt in seinen Vertrag. Und dann habe ich gefragt, ob er in Kitzbühel kam. Oben standen ist Ghana Sergej Lahm, Was willst du mir dann sagen, wo sie wohnen soll?

00:26:15: Sprecher 1 In Kitzbühel. Am stand dann diese Hand.

00:26:17: Sprecher 3 Antwort Ach so, nein.

00:26:21: Sprecher 1 Aber es ist so, es ist deshalb, weil dann legt er so wenn er voll ausschöpfen dann und da vorne ist schon allem selbstverständlich und im Laufe der Zeit irgendwo schon halt so Fehler eingeschlichen und dann haben wir das Selbstvertrauen weg und da habe ich sehr, sehr lang gebraucht, bis er wieder zurückkommen und ausschlaggebend war. Meine Frau, die hat gesagt Nein, du hast sogar schon das.

00:26:43: Sprecher 1 Macht das so Spaß. Nehmen wir es mir zuerst eben so richtige Tunnelblick. Ich habe nur mehr trainiert, euch intensiver gemacht, Aber es hat nicht funktioniert. Erst wir Look löschen, Hope und Don't look. Okay, Freiheit. Da haben wir ich seine Schüler Clown. Und das war schon sehr, sehr wichtig. Also wieder die Familie war da sehr ausschlaggebend.

00:27:07: Sprecher 2 Herr Landeshauptmann, hat das in Ihrer politischen Laufbahn schon Momente des Zweifels gegeben, oder wo Sie gedacht haben, das ist jetzt nichts mehr für mich? Ich höre auf.

00:27:19: Sprecher 1 Also definitiv aufhören wurde nicht der Fall. Ich bin ein Niemand, der der eine Sache, von dem er überzeugt ist, eine Grundeinstellung aufgibt, nur weil man halt das eine oder andere nicht erreicht oder auch Niederlagen schmerzt. Ich glaube, aus allem im Leben gewinnt man Erfahrungen, lernt man etwas. Das gesamte Leben ist auch Bildungsprozess und daher glaube er, dass Siege und Niederlagen da sind wir in der franz.

00:27:45: Sprecher 1 Klammer nur gewonnen hätte, wäre er mit der franz. Klammer, der mir heute gegenübersitzt. Ich glaube, man braucht beides Siege, Niederlagen, aber auch dann immer den Mut, nicht aufzugeben und sich der neuen Herausforderung zu stellen. Ich habe ja dann aus eigentlich als Niederlagen habe ich ja gelernt zu siegen. Ja, ich war 74, der schnellste Mann am Berg, also bin.

00:28:07: Sprecher 1 Es ist keiner so schnell gefahren über das ein geführtes ob bremsen, damit er nicht zu weit voraus bin im Training und gewonnen wurde immer der Columbia und die wollen immer zweiter macht Es gibt seine damalige Maschine VW und Herzog oder auch Kolumbien. Bestzeit Mord, Totschlag in Kolumbien nur gegen Kolumbien gefahren, als mir, wenn er Kurven ausge Eckhard bin, war aus dem bestandenen Tiefschnee Denkmal.

00:28:32: Sprecher 1 Franz, was bist du für ein Trottel? Du denkst an den Kolbe Buch, Das was du dort kannst, Ziffern. Du denkst nicht an dem. Und dann oben bei Analyse von hinten im Ziel und neun vier hundertste Verloren und von dort weg. Bin nicht gegen eine Person gefahren, sondern gegen die Berge. Nur noch von dem Berg so gut wie möglich zu bezwingen.

00:28:53: Sprecher 2 Wenn man erfolgreich ist, dann wird man bewundert und beklatscht. Wenn es mal nicht so super läuft, dann muss man auch viel Kritik einstecken, wie gehen Sie beide mit öffentlicher Kritik um?

00:29:05: Sprecher 1 Econ Weil es so viel Kritik gab. Also auch wenn es schlecht gelaufen ist, haben wir die Leute unterstützt. Die waren, egal wie lange es war, seine Fangemeinde, die wir waren mit Europe Schiff wahrscheinlich vorher so verwöhnt, dass wir mit dem, was man sich, was nicht so wirklich offen ist.

00:29:25: Sprecher 2 Und als Politiker ist man doch mehr Kritik ausgesetzt.

00:29:29: Sprecher 1 Aber ich habe sehr positives Verhältnis zu Kritik, Kritik oder die kritisieren mich kritisierende Person hat egal in welche und für welchen Hintergrund zumindestens Interesse an dem was ich du. Wenn man es jetzt nicht gut findet, dann versuche daraus gewisse Verbesserungen zu ziehen, Wenn es teilweise wirklich nur eine Kritik des beschmutzt etc. ist. Das ist derzeit in vielen Medien und sozialen Medien der Fall, dann steht man über den Dingen.

00:29:56: Sprecher 1 Aber ich habe sehr viel aus Kritik auch für mich herausziehen können, um Dinge dann zu verbessern, zu ändern, darüber noch mal nachzudenken.

00:30:05: Sprecher 2 Wie gerne Franzi, Sigi.

00:30:07: Sprecher 1 Seit 2000 nicht mehr als meine ersten Knieprobleme begonnen haben, da habe ich es mit der neuen Carving hieß. Das ist nicht so meine Band und ich brauche meine Band und sie haben bis jetzt gehalten.

00:30:17: Sprecher 2 Und waren sie doch eher davor. Der AB Fahrer, der die Freiheit braucht und dem die Slalomstangen im Weg waren. Oder waren Sie ja da?

00:30:26: Sprecher 1 Also klar, Weißer Peter hätte nix am Kaiser Franz ja überhaupt nicht.

00:30:33: Sprecher 2 Und umgekehrt. Wie halten Sie es mit der Politik? Bzw. Ich könnte mir vorstellen, dass es die eine oder andere Partei gegeben hat, die Ihnen ein Angebot gemacht hat, dass sie da die Politik interessiert.

00:30:46: Sprecher 1 Äh, ja, ja, natürlich. Ein Angebot kriegt nämlich nicht nur von Anna, von allen drei Kärntner Parteien auf einen Haufen von Jörg Haider und dann kommt er zu mir und sagte Ja, ich sollte Landesrat machen und und der Sportlandesrat usw na, sagen ja eigentlich möchte Landeshauptmann werden, wenn es noch so wäre. Ich möchte ja eben, sage ich ja, dann haben wir kein Deal.

00:31:12: Sprecher 1 Was was so Ich bin zwar politisch interessiert, aber mich politisch absolut nicht äußern und habe bis jetzt einige ganz gut außer Kröten aus den ganzen. Ich habe nie für irgendjemanden eingesetzt, also ich wenn er. Wenn irgendein Politiker was gutes macht ist egal von welcher Partei dann dann schätze das.

00:31:32: Sprecher 2 Wie sehen denn cca kleine politische Frage Wie sehen denn Sie die Zukunft des Skisports jetzt vor allem vor dem Hintergrund Nachhaltigkeit, Klimawandel, Kostenfrage, Preise?

00:31:44: Sprecher 1 Ich glaube, wenn in sehr langer Zeit noch Skifahren, Chiffon es ist ja alles so weit entwickelt, man wird immer effizienter. Okay, wir brauchen Schnee, Kunstschnee oder im Maschinenschnee oder wie man sagt. Aber mittlerweile ist das schon so sehr effizient, dass man das machen kann. Und ich glaube, ohne Tourismus kommen auch in im Land oder egal wo speziell Österreich nicht leben.

00:32:14: Sprecher 1 Also ich glaube auch, dass der Skisport Zukunft hat. Aber wo ich a bissl Sorge habe, ist in der Preisstruktur, weil viele, vor allem jüngere oder mehr Kinder Familien beim Skifahren wirklich sehr, sehr genau schauen müssen. Kann man sich das noch leisten? Was ist machbar? Ich denke, dass der Wintersport als Gesamtes auch ein bissl Veränderungen haben wird. Schlagwort Schneeschuhe, Wandern und solche Dinge.

00:32:40: Sprecher 1 Also ich glaube, die Varietät wird breiter werden, aber so das Herz des Wintersportes, zumindestens in unseren alpinen Bereichen wird weiterhin das Skifahren bleiben. Aber es ist auch sehr erfreulich zu sagen, so wird der Skiclub besser, der morgen immer sein Kindertraining drei vier Tage über Weihnachten dem Helikopter auch die Leute oder die Kinder und das ist schon viel. Und manchmal haben sie nur knapp 30, 40.

00:33:04: Sprecher 1 Also Skisport. Die Begeisterung ist nach wie vor ungebrochen.

00:33:09: Sprecher 2 Aktuell wird ja ein Skisport und eine Skisport seinen Schulsport Leistungszentrum in Spital an der Drau errichtet mit Internat. Betrieb und da hat man den Anspruch man sogar besser sein als Stamms und Schladming. Und im Zuge dessen habe ich gehört, dass ein Schüler, eine Schülerin, eine 80 bis 1 100 Stunden Woche hat. Ist es da enormer Leistungsdruck? Ist es nicht zu viel?

00:33:34: Sprecher 2 Was sagen Sie? Wie viel Stunden haben Sie damals investiert?

00:33:38: Sprecher 1 Als Jugendlicher ja, schon sehr viel, aber mehr in Schiefer und nicht?

00:33:45: Sprecher 1 Wir sind am Ende. Wohin? Als haben aber auch nur eine. Ich einem Nachmittag schon mal weg von können. Und dann haben wir Nachmittag trainiert. Aber das war damals halt ausreichend, weil alle in Mittel gleich viel trainiert haben und so bei vielen schon sehr gut, dass man sein Zentrum, dass der Kinder in der Ausbildung wenn man. Ich habe das Glück ein eine Ausbildung als Holzknecht unterwegs zu sein und dann.

00:34:11: Sprecher 1 Erfolgreich aber auch in der Ausbildung. Wenn das im Sport nicht gewesen wäre, wäre es natürlich schon ein bisschen schwer geworden im Leben. Aber sehr wichtig ist die Ausbildung. Und ich bin sehr froh, dass das es machen. Und ja, man hat ein intensives Programm, aber die machen das ja alle gern. Ich glaube auch, dass es die Mischung ist, Freude auch die der Zusammenhalt in den Bereichen.

00:34:34: Sprecher 1 Und es ist ja nicht so, dass man nur ein oder zwei Arten hat, sondern wir haben 32 Sportarten, die wir im Schul und Sportleistungszentrum dann auch in Spital mit anbieten werden, also auch Sommersportarten, verschiedenste Wintersportarten. Und was ich schon glaube, ist, dass und das ist für mich positiv die Leistungsbereitschaft und die Leistungswilligkeit und die Leistungsfähigkeit auch in Zukunft eine ganz gravierende Rolle spielen werden.

00:35:01: Sprecher 1 Ich sag Chapeau zu den jungen Leuten, die beides machen Bildung, Sport und wenn man in beiden Erfolg hat, dann ist das, glaube ich, auch der Lohn für 80 Stunden Einsatz.

00:35:13: Sprecher 2 Tatsächlich hat der Kärnten schon viele Olympiasieger hervorgebracht, die in Summe 14 Mal Olympia Gold geholt haben, einmal im Sommer, 13 mal im Winter. Darunter ist übrigens auch Karl Schnabel, der auch 1976 Gold geholt hat. An dieser Stelle herzliche Glückwünsche! Karl Schnabel zum 50 Jahr Jubiläum. Was macht Kärnten im Wintersport besser und richtiger als andere Bundesländer?

00:35:41: Sprecher 1 Also jetzt als nicht Wintersportler mit der Bravour, die der Franz hat? Ich glaube schon, dass bei uns so dieser Kärntner Geist, der sich vor allem auch sehr stark in Ober Kärnten konzentriert, ein positives Konkurrenzverhältnis da ist. Und natürlich das Skifahren oder das Sport und vor der Haustür durch recht gute Infrastrukturen möglich und machbar ist. Und ich glaube, das spornt an und und das vielleicht noch beim Kai Schnabel festzumachen Die Möglichkeit, Dinge miteinander zu verbinden, Bildung etcetera.

00:36:16: Sprecher 1 Da kann ich. Schnabel hat Karriere als Mediziner gemacht. Der Karl hat eigentlich die Grundfeste für das heutige Olympiazentrum gelegt, von dem aus wir wieder versuchen, junge Menschen mit bester sportlicher, medizinischer, psychologischer Betreuung das zu ermöglichen, dass sie in die Fußstapfen von Franz, Karli, Anna Gasser und vielen anderen treten können. Ja, ich täte das gern sagen, weil Österreich heute eben auch Olympiasieger.

00:36:47: Sprecher 1 Vorarlberg hat zwar, Tirol hat zwar und Kärnten nur drei. Also Kärnten ist das erfolgreichste Skilager.

00:36:53: Sprecher 3 Und ist.

00:36:56: Sprecher 2 Und man kann das sagen, dass sie derjenige war, der dann die anderen Nachfolger hervorgebracht hat.

00:37:03: Sprecher 1 Wenn das der Fall war, dann fand man das sehr.

00:37:07: Sprecher 2 Herr Landeshauptmann, die Politik hat Ihr Leben geprägt. In wenigen Wochen werden Sie als Landeshauptmann zurücktreten. Als Franz Klammer seine Ski Karriere beendet hat, hat er seinen Lebensmittelpunkt in Wien aufgebaut. Wäre das was für Sie?

00:37:28: Sprecher 1 Also bestenfalls die Wienergasse in Klagenfurt? Ich bin ein Kärntner Weltmeister. Ich möchte meinen Schwerpunkt hier.

00:37:36: Sprecher 2 Sie haben ja Ihre Politik, Ihre politische Laufbahn in Ihre Ski Karriere mit 32 Jahren beendet und haben dann aber auf anderen Ebenen weitergemacht. Was passt da für Sie Das Wichtigste, da größte Anspannung, die größte Freude?

00:37:55: Sprecher 1 Na ja, es ist gar nicht so einfach zu finden, irgendwas zu finden, was man, was man kann und was man gern macht, eine hohe Bekleidung macht, was nicht wirklich erfolgreich war. Erzählung schon sehr erfolgreich. Aber wir haben so viel Fehler gemacht. Zuerst einmal viel Geld ausgeben und dann haben wir das also für Wähler mochte geglaubt, wir haben ja Experten, aber die waren auch nicht ganz so sattelfest und das war eigentlich der Grundfehler.

00:38:21: Sprecher 1 Aber es war ein hervorragendes Leben, was man muss wirklich machen, was man kann und was man gern tut. Und dann, und das hab ich dann bis jetzt eigentlich kaum gebraucht und wenn ich jetzt haben die gleiche Frage gehen nach wie vor mit vielleicht schiefer, wenn wir sagen, es war der schönste Skitag, dann bin ich sehr froh, dass ich das vielleicht noch Vergnügen bereiten kann.

00:38:46: Sprecher 2 Das heißt, Sie sind trotz anderer beruflicher Schwerpunkte Ihrer Leidenschaft, dem Skifahren, treu geblieben, während Sie auch Ihrer Leidenschaft, der Politik, treu bleiben?

00:38:59: Sprecher 1 hundertProzentig. Ich werde immer ein politisch denkender Handelnder und wenn ich gefragt werde, Rat geben, Der Mensch bleiben. Woraufhin mir immer mindestens gleich frei ist auf die nächste Tour de Franz, wo wir dann gemeinsam mit dem Franz die Berge und die Abfahrten besiegen werden. Aber auch da war mir Alissa schneller als sie, aber nicht viel. Ja, es ist so, es ist ja wirklich sehr schön, denn wir machen eine Tour de Franz, wir haben eine Ausfahrt in Kärnten und es ist jedes Mal ein Erlebnis, wir oder viele in so Kärnten mit alle kennen.

00:39:36: Sprecher 1 Also das ist schon eine wirklich gute Sache und wie sie das tun, dabei bist und für einen guten Zweck sind wir dabei. Also das scheint mir sehr.

00:39:46: Sprecher 2 Aber Franz Klammer Um am fast Ende des Gesprächs auf den Anfang zurückzukommen. Neben ihren vielen Abfahrtsrekorden ist und bleibt es ja doch diese Zeit eins 45,73, die er ganzes Leben dominiert hat. Haben Sie eine Erklärung dafür, wie es möglich ist, 50 Jahre und wahrscheinlich auch noch die nächsten 30 Jahre so erfolgreich davon leben zu können?

00:40:10: Sprecher 1 Das sowieso nicht wirklich hinterfragen. Ich bin einfach nur froh, dass es so ist.

00:40:17: Sprecher 2 Also es gibt kein Rezept.

00:40:19: Sprecher 1 Nein, weil ja was sind aber man muss authentisch bleiben. Glaube.

00:40:28: Sprecher 2 Welches Rezept oder welche Zutaten muss man jedenfalls mitbringen, um in der Politik erfolgreich sein zu können?

00:40:36: Sprecher 1 Authentisch sein? Genau dasselbe.

00:40:40: Sprecher 2 Eine letzte Frage jetzt wirklich an beide Kaiser Was bedeutet Kärnten für Sie abseits von Amt, Funktion und Medaillen?

00:40:50: Sprecher 1 Familie Kärnten Heimat. Von mir ist Kärnten. Dabei sein nicht. Sie war kurz in Wien. Adler Haupt in Wien lebt weg. Unsere Kinder sind in Wien. In die Schule gegangen. Aber jetzt bin ich wie immer geschockt. Ich wohne in Wien, aber da bin ich in Kärnten und das hat sich nicht geändert. Und dann haben wir Kärnten mit der ganzen Mentalität auch mit der Nähe zu Slowenien, Italien.

00:41:12: Sprecher 1 Also genießt das schon sehr diese ganze Atmosphäre. Ja, ich fange mit dem selber. Für mich ist Kärnten und war immer Heimat. Für mich war und wird immer Kärnten eine Aufgabe sein. Und ich schätze an Kärnten so, dass du innerhalb von zwei Stunden in ganz andere Bereiche eintauchen kannst. Aber immer weißt, du kannst in zwei bis drei Stunden wieder da sein, wo du dich doch am Ende des Tages am wohlsten fühlst und wo du glücklich bist.

00:41:42: Sprecher 2 Könnten Sie sich vorstellen, in zwei Jahren gemeinsam Ihr Hyp hundertste Geburtstags Jubiläum zu feiern? Sie trennen ja nur fünf Jahre und ein Tag. Dritter Dezember, Geburtstag, vierter Dezember, Geburtstag. Das würde doch eine tolle Party ergeben.

00:41:59: Sprecher 1 Es wäre nicht das erste Mal seit. Ja, ja, wir vereinbaren das genau, worauf wir jetzt bereits hier ist und sage.

00:42:08: Sprecher 2 Okay, und dann mach mal spätestens da den nächsten Podcast. Ich bedanke mich recht herzlich für diesen wunderbaren Auftakt zu Kärnten anbelangt. Ich bedanke mich auch bei den Zuhörern fürs Zuhören, Mithören, Nachhören bis zum nächsten Podcast. Liebe Grüße.

00:42:31: Sprecher 1 Du Kärnten Land.

00:42:32: Unbekannt Sagt der Podcast. Die.

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